Auxilium Therapeutisches Wohnen

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Ziele der stationären Behandlung

Die Ziele der stationären Behandlung im Auxilium sind:

  • in der möglichst dauerhaften Eingliederung in Arbeit, Beruf und Gesellschaft,
  • im Erreichen und Erhalten der Abstinenz,
  • weitgehende Behebung bzw. Ausgleich von körperlichen und seelischen Störungen,
  • Erwerb und Stabilisierung sozialer Kompetenzen.
  • Entwicklung tragfähiger und drogenfreier Beziehungskonzepte

Gerade bei der Zielgruppe der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die häufig nicht einmal einen Schulabschluss haben, bilden die (Wieder)Herstellung von Lernfähigkeit und die Hinführung zu einem qualifizierten Schulabschluss die Grundlage für eine spätere Erwerbstätigkeit. Darüber hinaus ist die Aufarbeitung von Persönlichkeitsstörungen und von Sozialisationsdefiziten erforderlich. Deshalb ist die Integration von pädagogischen und heilpädagogischen Elementen in das Gesamtkonzept notwendig.

Im Rahmen der Psychotherapie steht das Lernen von Selbstverantwortlichkeit an erster Stelle. Die Bewohner sollen verstehen lernen, was ihre „spezifischen Klippen“ sind und welche Muster sie immer wieder in Szene gesetzt haben, um rückfällig zu werden. Sie sollen neue Erfahrungen mit Nähe und Distanz machen und wichtige Korrekturen vornehmen, um ihre häufig diffuse Identität neu bestimmen zu können.

Wir vertreten die Auffassung, dass Rückfälle gelegentlich zum Therapeutischen Prozess gehören und dann in entsprechender Weise bearbeitet werden müssen. Es genügt nicht, ausschließlich Sanktionen zu verhängen, sondern es steht die Entwicklung konkreter Bewältigungsstrategien im Blickpunkt unserer therapeutischen Arbeit.